Nicht nur Erkennungsmerkmal wichtiger professioneller Reporter, sondern auch praktischer Nutzen: Die Reporterschlaufe verhindert, dass der Kontakt zwischen Kabel und Mikro während der Aufnahme wackelt. So bleibt der Ton klar und deutlich, ohne Rauschen.
Das inhaltliche Verwickeln des Reporters kann durch diese Technik jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Freitag, 7. März 2008
Reporterschlaufe
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Kersten
um
17:04
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Labels: Berlin, Journalismus, Medienakademie, podcast
Wie mache ich einen Podcast? - Zwischenbilanz
„Wie mache ich einen Podcast?“ Mit Geld. Viel Geld. Dieser Eindruck bleibt nach Peter Welcherings zweistündiger Ausführung über das Podcasten. Während sich Kersten vom Twittern erholt und gemeinsam mit Caspar den Koffeintank auffüllt, nutze ich die kurze Pause für eine noch kürzere Zusammenfassung.
Professionelle Podcasts verlangen professionelle Ausrüstung. Professionelle Ausrüstung verlangt professionelles Geld. Als Student ist die Anschaffung von Mikrofonen, einer Videokamera, Schnittprogrammen, Verstärker und weiterer technischer Ausstattung wohl kaum zu finanzieren. Aber wenigstens können wir jetzt die Gerätschaften der h_da kritisch unter die Lupe nehmen. Auf Kerstens Twitterei, Welchering fände das kostenlose Schnittprogramm Audacity doof, antwortet Flosi: „Wer's Geld hat... (dann nimmt er bestimmt auch ein Mikro von Sennheiser).“
Tut er. Kugelmikros, Nierenmikros, Super-Nierenmikros. Und die immer schön mit der Reporterschleife gehalten, damit ihm die Politiker das Mikro nicht aus der Hand reißen. Oder so ähnlich.
Nach dem Ausflug in die Welt der Mikrofone hören und sehen wir verschiedene Audio- und Video-Podcasts. Wir lernen, dass Kameras auf die Höhe der Nasenwurzel ausgerichtet werden müssen und dass Angela Merkel acht Tage brauchte um zu lernen, beim Teleprompter die ganze Zeile zu erfassen und nicht die Augen nach links und rechts zu verdrehen.
Die Augen verdrehen muss ich, als Welchering erzählt, Lufthansa gäbe pro Woche bis zu 30.000 Euro für einen Corporate-Podcast aus. Davon einige tausend Euro für die Musik - ein hoher Kostenfaktor, da Künstler, Labels und Gema auch ein Stück vom Kuchen abhaben möchten.
So, Pause schon lang vorbei. Wegen mangelnder Multi-Tasking-Fähigkeit habe ich die Ausführungen über Dateiformate nicht mitbekommen. Dafür erfahren habe ich, dass bei Frau Ypsilanti in Hessen der Baum brennt. Wie das bei den Genossen hier aufgenommen wird? Wir halten euch auf dem Laufenden.
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Tobias
um
12:20
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Labels: Berlin, Journalismus, Medienakademie
Linke Medienakedemie. Tag 2.
Kersten und ich erkunden Friedrichshain. Zu Fuß, wie sich das für echte Berliner in diesen Tagen gehört. Nach dem Debakel gestern abend ersparen wir uns die Vorträge am Vormittag und begeben uns erst am späten Vormittag ins "Neue Deutschland" um zu lernen: "Wie mache ich einen Podcast". Referent Peter Welchering erzählt über seine Arbeit. Kersten wird die Außenwelt über Twitter auf dem Laufenden halten.
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Tobias
um
12:05
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Labels: Berlin, Journalismus, Medienakademie
Donnerstag, 6. März 2008
Linke Medienakademie. Tag Eins.
Stunden Autofahrt hinter uns. Unterkunft bezogen. Wir sind gut angekommen, in der Hauptstadt. Berlin hat uns!
Ein ergrauter, gemütlicher Herr mit obligatorisch rotem Schal fängt uns ab, als wir eigentlich schon fast am Ziel sind: "Wollt ihr zur Medienakademie? Gleich hier, im Neuen Deutschland" Wir schauen auf das kastige, graue Gebäude. Auf dem Dach prangt das große Schild. "Ja, das Neue Deutschland ist näher als man denkt." Er lacht. Wir können uns ein Grinsen nicht verkneifen und folgen dem Mann.
Jetzt sitzen wir in der Eröffnungsveranstaltung. Genau in dieser Sekunde werden wir begrüßt. Größere Blogeinträge gibt es je nach verfügbarer Zeit.
Zwischendurchmeldungen werde ich per Twitter verlautbaren!
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Kersten
um
18:12
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Labels: Berlin, Journalismus, Medienakademie, Studium
Dienstag, 4. März 2008
Nach Berlin, bitte links abbiegen.
Auf geht's nach Berlin! Der Tobi, der Caspar und ich machen uns auf den Weg zur Linken Medienakademie.
Dort werden wir Vorträge und Workshops besuchen. Ausgewählt haben wir:
- Herausforderungen für linke Medien
- Wie mache ich einen Podcast
- Moderne Trends in der Zeitungsgestaltung
- InDesign
- Ästhetik der Linken
- Redigieren von Texten und Pressemitteilungen
- Cross-Media-Publishing
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Kersten
um
16:26
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Labels: Journalismus, Studium, web 2.0
Make the headlines...
... beat the deadline! Heißt es auch dieses Jahr wieder an meiner alten Schule. Morgen ist Newspaper Day.
Wie gerne würde ich jetzt wieder bei euch sitzen, und zwischen Kaffee und Computer den langsam steigenden Stresspegel fühlen.
Ganz sicher wird auch diese Ulricianum Times wieder Level of Distinction. Das ist schließlich Tradition.
Wie ich aus zuverlässigen Quellen hörte, wird mittlerweile auch mit einem Wiki gearbeitet! Dann fehlt doch eigentlich nur noch eins: Ein Redaktions-Live-Blog.
Darüber würde ich mich als Ex-Ulricianer und Ex-TUTler natürlich besonders freuen ... ;)
Viel Spaß, viel Erfolg und beste journalistische Grüße gehen nach Aurich!
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Kersten
um
16:12
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Labels: Journalismus
Montag, 3. März 2008
Nicole (Die Gründliche)
„Die Wohnung putzt Du beinah stündlich,Lachen mussten auch wir. Dieses wunderliche Gedicht fand sich auf einer personalisierten Nicole-Tasse. Und diese Tasse wiederum war
und was Du tust, das tust Du gründlich.
Laß' and're ruhig sich lustig machen,
darüber kannst Du doch nur lachen!“
Wir wissen nicht, wer Nicole ist.
Doch so viel ist sicher: Nicole wohnt schon lange nicht mehr hier. Wurde jemals im Karlshof Krieg geführt – hier war das Schlachtfeld. Deshalb haben wir diese Semesterferien genutzt, um uns, Archäologen gleich, auf die Suche längst vergessener Schätze zu begeben.
In vier Einkaufswagen haben wir das abtransportiert, was in einen bis zur Hälfte gefüllten 1,50 x 2 x 2 Meter-Raum passt. Neben nagelneuen Schuhen, geschmacksfreiem Dekogeschirr und etlichen eingetrockneten Farbdosen fand sich auch eine komplette PC-Garnitur. Isas Kommentar „Der hat ja nur ein Diskettenlaufwerk!“ lässt auf das historische Alter unserer Entdeckungen schließen.
Nach vier geschlagenen Stunden nahm ich dann das letzte Artefakt in die Hand. Eine Tasse.
Nicole, wir gedenken Deiner in Ehren.
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Kersten
um
01:33
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Labels: Karlshof, Studentisches
